Arbeitsmedizinische Vorsorge

Die arbeitsmedizinische Vorsorge dient ausschließlich der individuellen gesundheitlichen Beratung von Mitarbeitern und ist in der Verordnung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge geregelt (ArbMedVV).

Weitere Regelungen zu arbeitsmedizinischer Vorsorge finden sich in der Strahlenschutz-/bzw. Röntgenverordnung, der Biostoffverordnung und dem Jugendarbeitsschutzgesetz sowie ggf. weiteren einschlägigen Rechtsvorschriften.

Arbeitsmedizinische Vorsorge unterliegt der ärztlichen Schweigepflicht und ist von der Mehrwertsteuer befreit.

Erforderliche Vorsorgemaßnahmen sollen aus der Gefährdungsbeurteilung eines Arbeitsplatzes abgeleitet werden können.

Es gibt in Abhängigkeit der jeweiligen Gefährdungen Maßnahmen der Pflichtvorsorge (muss vom Arbeitgeber veranlasst werden), der Angebotsvorsorge (muss vom Arbeitgeber angeboten werden) und der Wunschvorsorge (erfolgt auf Wunsch des Arbeitnehmers).

Eine betriebsärztliche Bescheinigung über eine auf Grundlage der ArbMedVV erfolgte arbeitsmedizinischen Vorsorge darf lediglich beinhalten, wann und aus welchem Anlass die Vorsorge „stattgefunden“ hat und wann die nächste Vorsorge angezeigt ist.

In unserem Werksarztzentrum werden Vorsorgemaßnahmen nach den einschlägigen Empfehlungen der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) durchgeführt.